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When green turns red

And my name changes sense

When gods are falling

And enemies my new friends

When the sky crashes down

And we all call angels for help

When darkness kills the light

And the evil subdue the good

When we all experience the hell

And think it. is. just. a. dream.

When something overcomes us

To strangle us

Torture us

Kill us

When the world stands upside down

The people say wake up

I say

Welcome to earth.

7.5.14 18:47, kommentieren

Was?

Was wäre?

Was wäre wenn?

Was fragst du mich das?

Hör auf zu denken

Und mach.

7.5.14 18:35, kommentieren

(Was für eine Blamage)

29.4.14 23:03, kommentieren

Stress.

   So ein kleines Wort. So viele Bedeutungen. Manchmal leichtsinnig gedacht, vielleicht gar nicht: Ach, dies ist unwichtig, jenes ist unwichtig... heute entspanne ich mich lieber.

  Und manchmal voller Angst: Jetzt ist alles liegen geblieben. Jetzt muss ich alles auf einmal machen. Heute werde ich keine Sekunde für mich selbst haben. Denn der Stress ist wie ein Baum, der wächst und wächst und niemals damit aufhören wird, wenn man ihn nicht regelmäßig stutzt. Denn sonst wächst er irgendwann über dich hinaus, und dann ist es zu spät, ihn zu stutzen, und du kannst nur noch dabei zusehen wie er größer und größer wird, und wie sich irgendwann der dünne Stamm unter der Last der Blätter verbiegt; sich in deine Richtung verbiegt; und du stehst schwach und machtlos da; und du wirst von ihnen begraben.

  Das Aufstehen ist hart, das wissen wir alle. Es ist möglich, doch so schwer, dass man manchmal glauben möchte, es würde sich nicht lohnen, es auch nur zu versuchen.

  Und dann sind wir verloren.

27.4.14 12:41, kommentieren

Puta vida. ¿Qué mierda haces? No con migo.

23.4.14 14:09, kommentieren

Living and dying.

  Just a short appearance

  On the stage of life.

23.4.14 14:07, kommentieren

Sex ist böse, sagt der Papst.

  Sind wir also alle Monster?

20.4.14 15:15, kommentieren

Nichts ist vollkommener als der Tod.

19.4.14 21:38, kommentieren

Die Dämonen, die ich rief.

  Die Dämonen sind wieder da. Ich kann sie fühlen. Ich kann sie hören. Ich kann sie riechen.

  Wie ein bitter und sauer zugleich schmeckender Belag lasten sie schwer auf meiner Zunge. Erdrücken sie mit ihrem stinkenden Gewicht der Lügen, der Verdorbenheit, des Leids. Ihre Schreie riechen nach Verzweiflung, ihr Kämpfen gegen die Ketten des Daseins fühlt sich an wie ein Abgrund. Er erfüllt mich ganz, verwandelt mein Innerstes in ein bodenloses schwarzes Loch aus Angst, aus dem das Gute verbannt und in welches das Böse verdammt wird. Das Böse, das Herzlose, das Heimtückische. Das Frevlerische, das Abscheuliche, das Widerwärtige. Das Unmenschliche, Umbarmherzige; das gnadenlos kalte Böse; das Leben; der Tod; die Dämonen. Die verabscheuungswürdigste aller Verabscheuungswürdigkeiten fließt in mich hinein, hinein in den unendlich tiefen und breiten Spalt zwischen Glück und Unglück, der die Stelle meines steinernen Herzens einnimmt, und füllt ihn aus; erfüllt ihn ganz; und die Dämonen schreien, sie schreien so laut dass ich glaube taub zu werden und ich höre nichts. Sie sind schwarz wie das Nichts, schwarz wie die Liebe, schwarz wie die Welt und ich sehe alles.

  Die Dämonen sind wieder da. Ich kann sie hören. Ich kann sie sehen. Ich kann sie riechen. Sie sind böse und kalt und schwarz und da.

  Ich sehe dir in die Augen;

  Und ich schicke sie wieder fort.

19.4.14 21:38, kommentieren

Gute Nacht. Schlaf gut. Träum süß.

  Bis morgen.

  Ich liebe dich.

  Es regnet wieder. Siehst du es? Siehst du es?

19.4.14 21:39, kommentieren

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19.4.14 21:37, kommentieren

So tief in mir drin und doch unerreichbarer als das Ende der Welt.

19.4.14 21:36, kommentieren

Dieses Gefühl, kennst du das auch?

  Dieses Pochen in deiner Brust?

  Wenn dein Herz arbeitet, wenn es Blut durch deinen Körper pumpt, damit du am Leben bleibst? Damit du nicht einfach aufhörst zu leben und stirbst?

  Wenn das Pochen sich beschleunigt; die Abstände zwischen den Pumpstößen des überlebenswichtigen Organs sich verkürzen? Wenn du dich umblickst, neue Eindrücke in dich aufnimmst; wenn dein Gehirn diesem willenlosen Stück rohen Fleisches sagt, was es zu tun hat? Wie schnell es schlagen soll, dein Herz?

  Kennst du es? Kennst du es?

  Ja?

  Dann sag mir

  Sag mir

  Wieso wir so oft vergessen

  Was unser Herz für uns tut.

  Es hält uns am Leben, du kennst das Gefühl, ja, natürlich kennst du es.

  Du kennst es, du weißt es. Du registrierst diese Information; nimmst sie zur Kenntnis; akzeptierst sie, ja.

  Und trotzdem

  Trotzdem

  Als hättest du keinen Grund, diesem selbstlosen Ding dankbar zu sein; es zum höchsten aller Existenzen zu erheben; es zu ehren und zu beschützen;

  Wirfst du es ins Feuer

  Lässt es leiden

  Quälst es

  Häutest es

  Marterst es

  Überschüttest es mit heißen Wasser

  Spießt es auf

  Schlägst es

  Steinigst es

  Tötest es.

  Weil du vergisst, was es für dich tut.

  Es einfach vergisst.

  Und nicht merkst, dass nicht nur dein Herz es ist, das du folterst

  Sondern auch du selbst.

19.4.14 21:35, kommentieren

 Hola vida.

  Heute ist morgen. Die Zukunft liegt schon hinter mir.

19.4.14 21:35, kommentieren

Ein Stachel, ein spitzer Dorn.

  Ja, stich zu. Stich nur zu, weiter, immer weiter, nichts hält dich auf. Erstich mich nur, immer wieder, während ich am Boden liege und mich winde und leide und sterbe, während ich verblute, elendig in meiner eigenen Untätigkeit.

  Wie kann man nur so blind sein. So dumm und naiv. Wie, ja wie?

  Ist ein stummes Opfer, eines, das nicht widerspricht, immer im Unrecht? Bedeutet die Stille, die sein Mund verschließt wie das imaginäre Schloss, dessen Schlüssel man über die Schulter wirft und vergisst, immer, dass man alles akzeptiert? Kann man nicht einmal darüber nachdenken, dass es möglicherweise Anstand, Höflichkeit, der Wille um Verständnis es ist, der es schweigen lässt?

  Über Wochen? Über Monate? Über Jahre?

  Er sagt, er liebt mich. Er braucht mich. Er versteht mich.

  Aber nein, oh nein, er versteht mich nicht. Wie sonst kann er mich so erstechen, mit diesem Dorn, diesem Stachel, dem Messer aus Worten. Wieder, und immer wieder. Ohne es zu merken.

  Lastimoso.

19.4.14 21:33, kommentieren

Ich will ein Racheengel sein.

1 Kommentar 15.4.14 16:11, kommentieren

Nothing’s changed.

  Und alles ist anders.

  Meine Haut ist heller. Meine Wangen eingefallener. Der Blick, der mich aus der beschlagenen Oberfläche heraus anstarrt, ist der einer anderen Person. Kein amüsiertes Glitzern ist mehr in ihren meergrünen Tiefen zu sehen, kein unterdrücktes Lächeln angesichts einer begangenen Dummheit. Keine Freude, kein Glück, kein Leid. Da ist – nichts. Ich werde von einem Zombie angestarrt. Einem Zombie mit sprödem, glanzlosem Haar und einer Haut wie Pergament.

  Der Zombie hebt seinen bleichen, astdünnen Arm, als ich den meinen hebe. Ich sehe seine Knochen überdeutlich durch die papierne Haut stoßen. Abscheu überkommt mich, bevor ich mir erneut einrede, dass das nicht ich bin. Ich – ich bin schön. Kräftiges, glänzendes Haar. Rote Wangen, strahlende Augen. Volle, einladende Lippen. Ein Körper zum Verlieben – nicht zu knochig, nicht zu gepolstert. All das ist mir von Gott gegeben, so viel ich auch esse, so wenig Sport ich auch treibe – nichts ändert sich an mir. Ich – bin perfekt. Papis kleine, perfekte Prinzessin.

  Schon immer.

  Für immer.

  Ich lächle gerade zufrieden, da tut das Wesen im Spiegel es mir gleich. Trockene, eingerissene Lippen spannen sich und reißen ein. Ein Tropfen Blut fließt sein Kinn hinab. Ich spürte ein Kitzeln an dem meinen, ignoriere es jedoch. Die Situation ist grotesk, und wir bekommen beide gleichzeitig eine Gänsehaut auf den nackten Armen.

  Ich atme tief durch. Streiche mir über die aufragenden Härchen und reibe meine Arme, um sie zu wärmen. Das Monster tut es mir gleich, und plötzlich weiß ich, was es ist. Weder ein Zombie noch ein anderes Wesen aus der Hölle. Keine Verhöhnung meines vielleicht verwirrten Geistes. Kein wahrgewordener Albtraum, kein Vergeltungsakt des Herrn ob meiner schwarzen, klebrigen Gedanken. Nein, die Antwort ist viel einfacher. Viel offensichtlicher: Es ist meine Seele.

  Meine Seele starrt mich aus diesem Spiegel heraus an. Verkommen und verdorben, gequält und gefoltert, nun freigelassen und einsam, allein und verwirrt in der Welt herumirrend, auf der Suche nach einem Anker, nach Halt, nach Gefühlen und nach Leben. Der Mangel an allem hat sie verrotten lassen, verderben und faulen wie ein altes Ei. Verbitterung, Hass, und doch keine Gefühle.

  Keine… Gefühle… No feelings, my dear… Give it up, my dear…

  Nur meine Seele.

  Nichts, wovor ich mich fürchten muss.

  Ich hebe meine Hand zum Kinn und betrachtete den Tropfen Blut, der daraufhin auf meinem Finger liegt und mich dunkelrot angrinst.

  Ich beginne zu schreien.

  Denn nothing’s changed.

  Alles ist gleich.

14.4.14 19:41, kommentieren

Far away. Mein Herz ist fort.

12.4.14 16:54, kommentieren

Patience.

  Langsam, zärtlich, strich ich ihm mit den Fingern über die Wange. Betrachtete liebevoll seinen Bartwuchs – kurze Stoppeln hier und da, als hätte er sich nur nachlässig rasiert. Ich ließ meinen Blick über seine perfekten Augenbrauen wandern, spürte seinen amüsierten Blick auf meinem Gesicht, doch ich erwiderte ihn nicht. Wollte nicht das abwartende Glitzern in seinen Augen sehen, nicht die Belustigung aufgrund meines Verhaltens, nicht den Spott angesichts meiner Faszinierung. Nicht die Lust, tief in ihm, wie ein hungriger Wolf, gut versteckt – hinter Büschen auf der Lauer, mühsam unterdrückt und mit Herablassung verdeckt. Wollte nicht sehen, dass er mich nicht liebte, sondern nur begehrte, während ich hier in seinen Armen lag und zerfloss durch das Gefühl seiner wärmenden Hände auf meiner Hüfte.

  Meine Finger wanderten weiter, streichelten die Konturen seiner Wangen nach. Die hellen Stellen unter seinen Augen, die bläulichen Adern dort, die kaum wahrnehmbar durch die dünne Haut hervorschienen. Seine Nase, seine perfekte Nase, und seine weichen, verlockenden Lippen, die sich bei meiner Berührung leicht bewegten, als fragten sie gierig: Wann geht es los. Und der Blick – dieser Blick mit tausend Bedeutungen, aus denen man niemals die Wahrheit herauslesen kann. Diese Augen, die lügen, um mich zu betören.

  Und diese Geduld. Wie lange saß er schon da und ließ mich ihn bewundern? Wie lange wartete er schon, wie lange würde er noch warten wollen? Wir hatten beide einen Grund, hier zu sein, doch es war nicht derselbe. Ich bildete mir gerne ein, es sei Liebe, oder Schicksal, eine Fügung Gottes, unterzeichnet und akzeptiert vom Herrn selbst. Doch ich wusste es besser – es war Liebe, was mich anging. Selten hatte ein Junge in meinen Gedanken so viel Platz eingenommen, so viel Raum beansprucht wie dieser hier. Niemals gab es jemanden, der sich so viel meiner Zeit genommen hat, nein, dem ich mit Hingabe so viel meiner Zeit geschenkt hatte. Nie habe ich für einen Jungen meine grundlegenden Prinzipien aufgegeben, völlig gedankenlos, bereuend weder im Augenblick der Entscheidung noch lange nach Erkennen der Konsequenzen. Nie waren mir diese so egal gewesen wie bei diesem hier – diesem arroganten Jungen, viel zu alt für mich, mir zu ähnlich, um zu mir zu passen, und der sagte, dass er mich nicht liebte, und mich trotzdem walten ließ, weil er behauptete, mich zu mögen.

  Ich wusste es besser. So viel besser. Denn dieser Blick… der Blick, der nichts verriet, verriet alles. Es war Begehren, es war Verlangen. Es war Lust und es war Leidenschaft. Nicht der Herr im Himmel war es, der den Vertrag unseres Tuns und unserer unterschiedlichen Gefühle unterzeichnet hat, es war der Teufel selbst. Mit jeder Sekunde, die ich bei diesem Jungen verbrachte, schien ich die Hitze zu spüren, mit welcher Luzifer sein höllisches Siegel auf das glühende Papier drückte und den Pakt besiegelte - den Pakt, der Ketten war. Ketten, die sich um mein Herz schlangen und jeden Tag ein wenig enger wurden. Irgendwann war es vorbei. Irgendwann war alles vorbei. Und mein Herz würde zerspringen..

  Der Dolch unserer zweifelhaften Freundschaft fuhr ein weiteres Mal tief und schmerzhaft in das bereits wunde, angekettete und gefolterte Organ, das mich mit seiner steten Anstrengung am Leben hielt. Wie masochistisch und störrisch konnte ein Mensch sein? Wie ignorant und selbstzerstörerisch? Wie egoistisch, dass er nicht einmal davor zurückschreckte, sich selbst zu verletzen, wenn er dafür wenige Stunden eines vermeintlichen Glücks bekam?

  Glück. Welch relatives Wort. Was ist das denn, Glück. Gibt es das?

  Ich senkte den Blick, sah nun seine hellen Augen, die einem strahlend blauen Frühlingshimmel über der buntesten, wohlriechendsten Blumenwiese der Erde glichen, nicht einmal mehr aus den Augenwinkeln. Ich fuhr mit meinen Fingern seine Kehle entlang – seine Haut war hell, makellos und weich – und weiter hinunter. Als ich seinen Bauch erreichte, leicht gezwungen mit dem Zeigefinger Kreise um seinen Bauchnabel zog und schließlich mit gespielt kindlichem, unschuldigem Blick erwartungsvoll direkt in seine Augen sah, entschied ich, dass er für heute wohl genug gewartet hatte.

  Denn auch er hatte einen Pakt geschlossen.

  Sorrow.

9.4.14 17:29, kommentieren