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Dieses Gefühl, kennst du das auch?

  Dieses Pochen in deiner Brust?

  Wenn dein Herz arbeitet, wenn es Blut durch deinen Körper pumpt, damit du am Leben bleibst? Damit du nicht einfach aufhörst zu leben und stirbst?

  Wenn das Pochen sich beschleunigt; die Abstände zwischen den Pumpstößen des überlebenswichtigen Organs sich verkürzen? Wenn du dich umblickst, neue Eindrücke in dich aufnimmst; wenn dein Gehirn diesem willenlosen Stück rohen Fleisches sagt, was es zu tun hat? Wie schnell es schlagen soll, dein Herz?

  Kennst du es? Kennst du es?

  Ja?

  Dann sag mir

  Sag mir

  Wieso wir so oft vergessen

  Was unser Herz für uns tut.

  Es hält uns am Leben, du kennst das Gefühl, ja, natürlich kennst du es.

  Du kennst es, du weißt es. Du registrierst diese Information; nimmst sie zur Kenntnis; akzeptierst sie, ja.

  Und trotzdem

  Trotzdem

  Als hättest du keinen Grund, diesem selbstlosen Ding dankbar zu sein; es zum höchsten aller Existenzen zu erheben; es zu ehren und zu beschützen;

  Wirfst du es ins Feuer

  Lässt es leiden

  Quälst es

  Häutest es

  Marterst es

  Überschüttest es mit heißen Wasser

  Spießt es auf

  Schlägst es

  Steinigst es

  Tötest es.

  Weil du vergisst, was es für dich tut.

  Es einfach vergisst.

  Und nicht merkst, dass nicht nur dein Herz es ist, das du folterst

  Sondern auch du selbst.

19.4.14 21:35

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