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Stress.

   So ein kleines Wort. So viele Bedeutungen. Manchmal leichtsinnig gedacht, vielleicht gar nicht: Ach, dies ist unwichtig, jenes ist unwichtig... heute entspanne ich mich lieber.

  Und manchmal voller Angst: Jetzt ist alles liegen geblieben. Jetzt muss ich alles auf einmal machen. Heute werde ich keine Sekunde für mich selbst haben. Denn der Stress ist wie ein Baum, der wächst und wächst und niemals damit aufhören wird, wenn man ihn nicht regelmäßig stutzt. Denn sonst wächst er irgendwann über dich hinaus, und dann ist es zu spät, ihn zu stutzen, und du kannst nur noch dabei zusehen wie er größer und größer wird, und wie sich irgendwann der dünne Stamm unter der Last der Blätter verbiegt; sich in deine Richtung verbiegt; und du stehst schwach und machtlos da; und du wirst von ihnen begraben.

  Das Aufstehen ist hart, das wissen wir alle. Es ist möglich, doch so schwer, dass man manchmal glauben möchte, es würde sich nicht lohnen, es auch nur zu versuchen.

  Und dann sind wir verloren.

27.4.14 12:41

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