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Wie ein Windhauch

Umwehe ich dich kummervoll.

Such' Halt an dir, da ich ihn brauch',

Weiß nicht was ich sonst machen soll.

Halt mich doch fest, ich wehe fort!

In dunkle Nacht, kalt ist es dort!

Ließest du mich los, so unbedacht,

So wäre bald ein Sturm entfacht.

Fühl' mich allein, doch was ist wahr?

Ist Schwarz so schön wie's einmal war?

Oder ist's das Leben, nach dem ich mich sehn'?

Mit Höhen und Tiefen und wilden Geschrei'n

Der stillen Wasser im Mondenschein?

De Nacht ist da, ich spürt' sie nah'n.

Musst' mich entscheiden: Ich werd' dich loslassen

Du siehst mich nicht, doch lässt du mich geh'n?

Niemals würdest du mich ganz können versteh'n.

Weit hast du mich zu tun gebracht.

Ich lock're den Griff --

Es ist vollbracht

Ich rausch' davon aufs Felsenriff.

Wusste nie, was ich denn machen sollt'

Wenn ich Halt suchte und dich braucht'.

Nie warst du da.

War ich denn wirklich unsichtbar;

Dir wirklich so egal?

Ich schweb' noch fort und schau dir nach.

Du merktest nicht, wie bei uns die Dämmerung anbrach.

Nun drehst du dich um, siehst die Gefahr.

Zerzaust dein Haar;

Geschockt dein Blick;

So ging ich; ließ ich dich zurück.

Wir hatten die Chance, sie ging vorbei.

Doch ob Leben oder Tod – manchmal ist es einerlei.

16.12.14 12:05

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