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Warum ich nicht an einen Gott glaube

Das wird jetzt keine ellenlange Ausführung über das Thema... aber ich wollte es doch gerne mal ansprechen.

Und zwar bin ich christlich aufgewachsen, wenn auch nicht übermäßig streng. Aber ich habe schon früh gemerkt, dass mir der Glaube an einen Gott keinen Trost gibt, noch dass man sonst etwas davon hat. Davon abgesehen fand ich die Vorstellung immer gekünstelt und nicht authentisch... also einfach nicht logisch. Das hat sich bis heute nicht geändert.

Mittlerweile hat sich das soweit geändert, dass ich Menschen, die an eine höhere Instanz glauben, für naiv halte. Außerdem für schwach und nicht mitten-im-Leben.

Dass es immer noch Menschen gibt, die sich trotz aller wissenschaftlicher Errungenschaften und vor allem ihrer jahrelangen Lebenserfahrung (!) immer noch der Vorstellung hingeben, es gibt da oben jemanden, der sich ihre Leiden anhört, finde ich unglaublich. Leute, da "oben" ist keiner. Wenn ihr keine Freunde habt, seid ihr gearscht. Weil niemand interessiert sich für euch. Wenn ihr Freunde habt, dann wendet euch an diese. Alles andere ist das Sprechen ins Nichts... eine größere Zeitverschwendung kann es gar nicht geben.

Dann gibt es da noch den Glauben an das Leben nach dem Tod. Was hat das bitte für einen Sinn? Wenn es ein Leben nach dem Tod gäbe, hätte das Diesseits überhaupt keinen Sinn. Ich glaube, dass sich die Menschen ein Leben nach dem Tod lediglich ERHOFFEN, um sich die Angst vor dem Sterben (nicht dem Tod... keiner hat Angst vor dem Tod) zu nehmen. Das ist... heuchlerisch. Ich finde, jeder sollte in der Realität leben und das Leben genießen. Wir haben nur eines, und danach ist es für immer vorbei. Akzeptiert das, und taucht nicht ein in eine Welt voller flüchtiger Illusionen. Und vor allem, wenn ihr beispielsweise ein Christ oder ein Moslem seid: Haltet euch BITTE nicht an irgendwelche "Regeln", die euch unterdrücken. Niemand wird es euch "danken". Keinen interessiert es nach eurem Tod, wie scheiße oder wie scheiß toll euer Leben war. Ihr lasst euch nur von etwas nicht existierendem unterdrücken. Das ist unglaublich dumm. Ihr seid frei, und ihr bleibt frei. Sich nicht an religiöse Regeln zu halten bedeutet nicht gleich Anarchie. Wie Freud es so schön genannt hat: Wir haben da immer noch unser Über-Ich. Regellos leben heißt nicht gleich, dass wir mordend und vergewaltigend durch die Welt ziehen werden. Selbst wenn, gibt es da ja immer noch die Gesetze vom Staat. Die sind logisch und nicht frei aus der Luft gegriffen (*hust* die meisten) und deshalb ist es okay, sich an sie zu halten.

Ganz allgemein finde ich, dass wir der Herr über uns selbst sind. Wir halten uns an Gesetze und akzeptieren unser Über-Ich in akzeptablen Maßen. Wir leben, um Nachkommen zu produzieren und dann irgendwann zu sterben. Sinn des Lebens gefunden. Die Evolution ist kein emotionaler Mensch; sie ist auf Überleben ausgerichtet.

Ich möchte noch dazusagen, dass das nur meine Meinung ist, auch wenn offensichtlich ist, wie überzeugt ich von ihr bin und wie sehr ich mir wünsche, dass mehr Menschen aufwachen/sie teilen.
Zum Glück ist meine Generation allgemein wesentlich unreligiöser geprägt. Zwar ist Religiosität ein Teil des Menschseins, den der Mensch anscheinend braucht, aber ich glaube, dass das nur daran liegt, dass die meisten mit Religon aufwachsen. Wenn jeder ein wenig kritischer wäre, wäre das alles kein Problem mehr.

*husthust so ganz nebenbei gäbe es auch keine für 99 Jungfrauen mordenden Islamisten mehr hust*

24.2.16 20:48

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